§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen „Türkische und Deutsche Köche“ (TDK) und führt den Zusatz e.V.
  2. Er hat seinen Sitz in Berlin und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziel und Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Koch- und Esskultur, der Erziehung, der Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, sowie die Förderung der Integration von Migranten in die deutsche Gesellschaft.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
    1. Die Bekanntmachung der türkischen und deutschen Küche, durch gemeinsame Projekte mit türkischen und deutschen Köchen zur Pflege und Förderung der Koch- und Esskultur, sowie der Integration von Migranten in die deutsche Gesellschaft.
    2. Zwecks Pflege und Förderung der Berufsbildung die Förderung des Kochberufes, durch Berufsberatung, Arbeit mit Jugendlichen, in der das Interesse für den Kochberuf geweckt wird und einer Kochausbildung.
    3. Organisation und Durchführung von Kochkursen für Interessierte, Hobbykocher und Hausfrauen/ -männern, in denen gesunde Ernährung, Hygiene und andere Besonderheiten beigebracht werden, sowie Organisation und Durchführung von Kursen und Seminaren zu diesen Themen zur Pflege und Förderung der Volksbildung.
    4. Veranstaltung von sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten, zur Förderung der Erziehung und der Integration von Migranten in die deutsche Gesellschaft.
  3. Im Übrigen beschließt der Vorstand mit einfacher Mehrheit weitere Maßnahmen, die an Ziel und Zweck des Vereins gebunden sind.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Einnahmen aus den obigen Tätigkeiten werden unmittelbar und ausschließlich für den Vereinszweck verwendet. Überschüsse werden voll und ganz dem Vereinsvermögen zugeführt.
    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige, natürliche Person und juristische Person werden. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet.
  2. Es gibt zwei Arten von Mitgliedschaft: die aktive und die fördernde Mitgliedschaft. Der Vorstand bestimmt über die Art der Mitgliedschaft.
  3. Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Das Stimmrecht steht jedoch nur den aktiven Mitgliedern zu; die fördernden Mitglieder nehmen an den Mitgliederversammlungen lediglich mit beratender Stimme teil. Sie sind weder stimmberechtigt, noch können sie gewählt werden.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    1. durch Tod oder –bei juristischen Personen- durch Auflösung
    2. durch Austritt,
    3. durch Ausschluss.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten.
  3. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied schriftlich bekannt zu geben. Gegen die Ausschlusserklärung kann binnen einer Frist von einem Monat Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern des Vereins wird ein Mitgliedsbeitrag erhoben. Die Höhe und die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.
  2. Der Vorstand kann einem Vereinsmitglied die Beitragsentrichtung aus wichtigem Grund erlassen oder stunden.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand und
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 7 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Die Mitglieder werden vom Vorstand mindestens 14 Tage vorher schriftlich unter Beifügung der Tagesordnung eingeladen.
  2. Die Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes in der Regel einmal im Jahr statt. Sie muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder ein Drittel seiner Mitglieder dies fordern. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
  3. Sollte eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig sein, beraumt der Vorstand eine zweite Versammlung an bei der die Beschlussfähigkeit auch für den Fall gegeben ist, dass weniger als die Hälfte der Mitglieder erscheint.
  4. Die Mitgliederversammlung wählt ihren Versammlungsleiter und Protokollführer. Sie bestimmt endgültig ihre Tagesordnung und berät bzw. entscheidet über alle Fragen des Vereins, über die sie zu beraten und zu entscheiden wünscht.
    Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
    1. die Wahl des Vorstands,
    2. Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresrechnung,
    3. Entscheidung über den Einspruch des ausgeschlossenen Mitglieds,
    4. Entlastung des Vorstands,
    5. Wahl der Rechnungsprüfer,
    6. Änderung der Satzung,
    7. Auflösung des Vereins.
  5. Jedes Mitglied kann sich mit schriftlicher Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Bei der Abstimmung hat jedes Mitglied eine Stimme. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
  6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3- Mehrheit der gültigen Stimmen.
  7. Über die Sitzungen der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer gegenzuzeichnen ist.

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und Schatzmeister, sowie drei weiteren Vorstandsmitgliedern.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur aktive Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand aus den Reihen der aktiven Mitglieder ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Die Wiederwahl des Vorstands ist möglich.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind gerichtlich und außergerichtlich alleinvertretungsbefugt. Alle übrigen Vorstandsmitglieder sind nur gemeinsam vertretungsbefugt.
  4. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit.
  5. Der Vorstand bedarf für Ausgaben bzw. Verbindlichkeiten, die den Verein mit mehr als 10.000 € (zehntausend Euro) belasten, der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung.
  6. Der Schatzmeister führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.

§ 9 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Wissenschaft und Forschung, sowie der Erziehung von Kindern und/oder Jugendlichen.
  2. Die Mitgliederversammlung kann mit 2/3-Mehrheit beschließen, an welche, die im Satz zuvor genannten Voraussetzungen erfüllende, Körperschaft bzw. an welchen gemeinnützigen Verein das Vermögen fließen soll.

Die Satzung wurde am 07.06.2009 beschlossen